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Diesmal Märchen

Das kleine Gemeinschaftsprojekt von Karl-Friedrich-Friesen-Grundschule und dem Netzwerk für Familie und Nachbarschaft mit dem Titel "Das Wie bunt ist unsere Schule" hat zum Ziel,  Interesse aneinander zu wecken, aufzuzeigen, wie vielfältig und bunt, wie interessant allein auf Grund der Herkunft der Kinder der Schulalltag ist. (Zum Artikel "Wie bunt ist unsere Schule " gelangen Sie hier)

Im Rahmen des Projekts trafen sich die Bewohnerinnen des Quartiers, Antje Püpke und die Hortkinder der Karl-Friedrich-Friesen-Grundschule im Juni vor den großen Ferien. Begierig erzählten die Kinder auf diesem Treffen zunächst von ihren Ferienerlebnissen, was ihnen woanders am besten gefallen hatte und hörten interessiert und neugierig den Berichten der anderen zu. Sie beschrieben ihre Ferien mit Oma auf einem Pferdehof  ihre Reiseeindrücke aus den Sächsischen Landen, aus Italien oder von der Ostsee - es machte keinen Unterschied. Sie hatten die Tage offensichtlich genossen.

Dann lauschten alle gespannt den Märchen, die Antje Püpke aus fernen Gegenden mitgebracht hatte, und amüsierten sich köstlich, als sie erfuhren, warum das Eichhörnchen einen so langen Schwanz hat und dass die Wachtel nur bis 5 und die Krähe nur bis 2 zählen können.

Mit diesem großen Bogen kamen sie an die Frage, welche Geräusche machen die Tiere in verschiedenen Ländern? Denis aus Russland erklärte, dass sich beispielsweise die Rufe der Krähen oder der Schrei der Hähne dort ganz anders als hier in Deutschland anhören. Komisch, krächzen die Krähen also auf Russisch?

Das finden wir das nächste Mal heraus. Auch Hannelore Lewandowski und weitere Bewohnerinnen aus dem Quartier freuen sich auf die nächste gemeinsame Stunde mit den Hortkindern. Und diese Freude ist beiderseits - dies zeigten die lächelnden Gesichtern der Kinder beim „Tschüss"-sagen.

 

 

 

Text,Fotos: Sabine Schwarz, bearb.K. Heinze/QM Mehrower Allee/Weeber + Partner