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Kein Vergessen

Im Rahmen der Gedenkwoche zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht, die im Bezirk vom Bündnis für Demokratie und Toleranz initiiert wurde, fand auch im Quartier Mehrower Allee eine Veranstaltung statt.  250 Schülerinnen und Schüler des Tagore-Gymnasiums sahen sich gemeinsam den Film "Hanna Ahrend" an. Anschließend wurde in fünf Gruppen mit Bewohnerinnen und Bewohnern diskutiert. Moderiert wurden die Gesprächsrunden von Mitgliedern des Bündnisses. Das war wichtig, denn für manche Schülerinnen und Schüler war der Film etwas verwirrend und nicht ganz verständlich. Da in der Schule erst die Zeit bis zum Versailler Vertrag 1919 behandelt wurde, war es notwendig, den Zeitbezug von da an bis zum Prozess von Adolf Eichmann 1961, einschließlich der Zeit des Hitlerfaschismus, herzustellen.

Es wurden viele Fragen zu Adolf Eichmann, einer der Schlüsselfiguren des Holocaust, und seinen schrecklichen Taten gestellt. Nach und nach verstanden die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Aspekte des Films. Sie erkannten, wie wichtig das "Selbst-Denken", das kritische Hinterfragen jeglicher Information auch heute ist. Auch Schreibtischtäter, die wie Adolf Eichmann für sich entschuldigend sagten, "sie hätten nur Befehle ausgeführt", waren schuldig und sind zurecht verurteilt worden.

Es war eine etwas andere Unterrichtsstunde ohne Lehrer, mit offenen Gesprächen, die zum Nachdenken anregten und zum Engagement gegen neu aufkommende Fremdenfeindlichkeit motivierten. 

Text: Quartiersmanagement Mehrower Allee/Weeber+Partner