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Frühstückstisch „Gemeinsam schmeckt?s besser“

Gebiet

Das Quartier Mehrower Allee

Karte: Quartiersmanagementsgebiet Gebiete der Sozialen Stadt gemäß § 171e BauGB, Q1002, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, 2017

Lassen Sie sich einladen zu einem Rundgang durch das Quartier, das zwischen der Mehrower Allee im Norden und der Raoul-Wallenberg-Straße im Süden liegt, im Westen von der Märkischen Allee und im Osten vom Bürgerpark Marzahn begrenzt ist. Hier stehen elfgeschossige Gebäude, die große Wohnhöfe bilden, einzelne Hochhäuser mit bis zu 21 Geschossen und eher niedrigere Häuser mit "nur" fünf oder sechs Stockwerken zumeist aus den 1980er Jahren, die meisten von ihnen in den letzten Jahren, teilweise auch altersgerecht, voll - oder zumindest teilsaniert. Damit unterscheidet sich das Quartier nur wenig von den benachbarten Wohnvierteln der Großsiedlung, mit denen zusammen es den Stadtteil Marzahn-Mitte bildet.

Die rund 5.500 Wohnungen im QM-Gebiet sind fast alle saniert, teilweise auch altersgerecht und gehören sieben Eigentümern (nach Anzahl der Wohnungen im Quartier sortiert): WG Marzahner Tor eG, degewo Marzahner Wohnungsgesellschaft mbH, Deutsche Wohnen AG (die 2016 die von der allod Immobilien- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG verwalteten Bestände holländischer Eigentümer erworben hat und nun auch selbst verwaltet), horizont eG, Fortuna eG, "Plaza Marzahn" und Immobilien Krulich GmbH. Die WG Marzahner Tor eG, degewo Marzahner Wohnungsgesellschaft mbH, Deutsche Wohnen AG und Fortuna eG engagieren sich umfassend in ihren Beständen, haben gute Kontakte zum Quartiersmanagement und unterstützen Aktionen und Projekte.

Großflächige Grünanlagen zwischen den Wohnblocks und die Nähe zum „Garten der Begegnung", „Hochzeitspark" und Bürgerpark Marzahn machen das Quartier zu einem Ort mit Erholungsqualität. 2017 war das Quartier Mehrower Allee Außenstandort der Internationalen Gartenausstellung und damit Teil des dezentralen IGA-vor-Ort-Programms.

Die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier hat sich mit rund 8.415 in den letzten Jahren nicht wesentlich verändert, jedoch nimmt der Anteil der über 65-Jährigen zu, im Gegensatz dazu machen die Kinder und Jugendlichen im Gebiet nur rund 12% der Bewohnerschaft aus. Die Anzahl der Menschen mit Migrationshintergrund ist hingegen steigend und liegt bei 17%. Hierzu zählen sowohl Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler als auch die Menschen aus Vietnam. Die Menschen aus den benachbarten Flüchtlingsunterkünften gehören inzwischen ebenso zum Quartiersbild.

Es gibt mit rund 7% verhältnismäßig wenig Menschen ohne Arbeit, weniger als ein Drittel beziehen Transferleistungen. Die Kinderarmut spielt hingegen eine steigende Rolle, sie betrifft mehr als die Hälfte der Kinder unter 15 Jahren in Familien mit Transferleistungen. Eine Auswirkung hiervon ist z.B. der hohe schulische Förderbedarf.

Einrichtungen und Angebote im Gebiet

In den Räumlichkeiten des DRK-Familienzentrums in der Sella-Hasse-Straße werden im Rahmen des Projektes „NACHBAR.SCHAFFT!“ Veranstaltungen und Kurse angeboten, die die Wohnbevölkerung im Quartier vernetzen und Initiativen des nachbarschaftlichen Engagements ermöglichen und unterstützen. Der DRK-Kreisverband Berlin-Nordost e.V. ist seit vielen Jahren im Quartier aktiv. Als anerkannter gemeinnütziger freier Träger der Jugendhilfe betreibt er mit dem Regionalen Sozialdienst des Jugendamtes Marzahn-Mitte das Kinder-Jugend-Familienzentrum (KJFZ) DRehKreuz.

Schulen und Kitas

Im sprachlich und künstlerisch profilierten Tagore-Gymnasium werden 806 Schülerinnen und Schüler von 70 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Die Nachfrage nach Schulplätzen steigt kontinuierlich. 2016 wurde eine Willkommensklasse eingerichtet. Die Lernmittelbefreiung liegt bei ca. 20 %. Es gibt 11 Arbeitsgemeinschaften und zur Berufsvorbereitung regelmäßige Beratungen durch die Agentur für Arbeit. Das Tagore-Gymnasium ist mit seinen räumlichen und inhaltlichen Angeboten ein starker Partner für die Quartiersentwicklung. Für gemeinsame Sitzungen der Steuerungsrunde und des Quartiersrates sowie für Projektmessen steht der Mehrzweckraum des Tagore-Gymnasiums zur Verfügung.

Die Karl-Friedrich-Friesen-Grundschule, verlässliche Halbtagsgrundschule mit Hort, ist durch die baulichen Investitionen in den letzten Jahren zu einem attraktiven Bildungsstandort geworden. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler ist von 372 (2014/2015) auf 434 (2016/2017) in inzwischen 17 Klassen gestiegen.
Die Schule ist 3,5-zügig. Im aktuellen Schuljahr gibt es vier erste Klassen, künftig wird wieder von drei Klassen ausgegangen. Seit 2016 hat die Schule Willkommensklassen – aktuell 16 Schülerinnen und Schüler. Als "bewegte" und "gesunde" Schule nimmt sie am INKA-Programm für Inklusion und am Landesprogramm "Gute gesunde Schule" teil. 12 ehrenamtliche Lesepaten sind seit Jahren an der Schule aktiv.

Die Kita Sonnenschein zählt zu den Kindergärten NordOst, Eigenbetrieb Berlin und betreut rund 180 Kinder. Die Kita profiliert sich als gesundheitsbewusste, bewegungsfreundliche und sprachbetonte Einrichtung. Zwischen der Kita Sonnenschein und der Karl-Friedrich-Friesen-Grundschule gibt es eine Kooperationsvereinbarung, die vor allem den Übergang in die Grundschule vorbereiten soll. Der Elterntreff der Kita Sonnenschein wird regelmäßig für die Quartiersratssitzungen genutzt.

In der Kita Kreuz&Quer des DRK Kreisverbandes NordOst e.V. werden rund 85 Kinder betreut. In beiden Kitas werden Erzieherinnen und Erzieher berufsbegleitend ausgebildet, darüber hinaus werden regelmäßig zwei- bis dreiwöchige Praktika für Schülerinnen und Schüler angeboten. 

Senioren

Als Senioreneinrichtungen sind das 2007 durch den Teilrückbau eines Wohngebäudes entstandene „Polimar" und die Senioreneinrichtung „Vivre Ensemble“, die seit 2015 im Gebiet ansässig ist, zu nennen.

Angebote und Anlagen

  • Kiezsporthalle

Der Mehrzweckraum der Kiezsporthalle dient dem Fußballverein und anderen förderungswürdigen Sportvereinen und Einrichtungen des Landes Berlin als sportlicher Treff – u.a. für den Jugendbereich.

  • Gewerkschaftlicher KiezTreff

Die Räume des Gewerkschaftlichen Kieztreffs beherbergen alle 4 Tage ein beliebtes Angebot - den „MännerTreff“. Hierzu sind alle männlichen Anwohner im Gebiet stets herzlich eingeladen, um sich einmal von „Mann zu Mann“ auszutauschen. Hier finden zudem Skatturniere und Filmabende statt.

Dazu, wie die Angebote und Einrichtungen im Kiez genutzt und in die Quartiersarbeit miteingebunden werden, können Sie unter der Rubrik „Projekte“ (Verlinkung) erfahren.

Bauliches

Im Rahmen der Projektförderung aus dem Programm Soziale Stadt konnten in den letzten Jahren zahlreiche Bauprojekt teilfinanziert und umgesetzt werden:

Es konnten sowohl die Karl-Friedrich-Friesen Grundschule saniert und erweitert wie auch der Schulhof des Tagore Gymnasiums neu gestaltet werden.

Die Kita Sonnenschein wurde umfassend energetisch saniert und auch der Elterntreff wurde baulich aufgewertet.

Das DRK-Familienzentrum wurde sowohl im Innen- wie Außenbereich erweitert und umgebaut.

Auch der Garten der Begegnung konnte vom Baufonds profitieren: es wurden Gebäude für die gemeinsame Nutzung errichtet, ein Schulgarten für das Tagore-Gymnasium geschaffen und die barrierearme Entwicklung weiter vorangetrieben, z.B. durch Hochbeete für Rollstuhlfahrer. Der Hochzeitspark erhielt eine neue Gestaltung Eingangsbereichs. Die Sportstätten im Quartier – Kiezsporthalle und die Beachvolleyballanlage – wurden ebenfalls für eine gemeinschaftliche Nutzung umgebaut.

Details zu allen Bauprojekten erfahren Sie auf den jeweiligen Projektblättern in der Rubrik Bauprojekte.

 

 

Text: Quartiersmanagement / Weeber+Partner